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Grosses Spektrum an autoimmun-bedingten Formen

Mit der ersten Beschreibung der Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis bei jungen Frauen mit Ovarialteratom im Jahr 2007 wurde deutlich, dass ein Teil der Enzephalitiden mit bis anhin unbekannter Ursache auf Autoantikörper gegen synaptische Proteine oder neuronale Rezeptoren zurückzufuhren ist. Seither wurde eine ganze Palette an Autoimmun-Enzephalitiden identifiziert. Aktuell geforscht wird unter anderem an neuen Therapieoptionen.

Kongressbericht von Dr. Therese Schwender

Im Rahmen des 112. Jahreskongresses der Swiss Neurological Society (SNS) sprach mit Prof. Dr. med. Josep Dalmau, Forschungsprofessor am Katalanischen Institut für Forschung und Fortgeschrittene Studien im IDIBAPS-Klinikum der Universität Barcelona und Dozent für Neurologie an der Universität von Pennsylvania in Philadelphia, ein ausgewiesener Experte über das Thema der Autoimmun-Enzephalitiden. Er erinnerte einleitend an die Zeit, in der bei fast 50% der Enzephalitiden keine Ursache gefunden werden konnte. «Mittlerweile ist das nur noch in 20–30% der Fälle so», erläuterte er.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Printausgabe von BrainMag 1/2021, die Bibliografie zum Text hier.

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