Erstes Kongress-Special BrainMag 4-20!

In diesem Jahr hätte der ECTRIMS-Kongress erstmals gemeinsam mit dem amerikanischen ACTRIMS-Kongress in Washington DC stattfinden sollen. Die Corona-Pandemie machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Doch die Veranstalter schafften es in kurzer Zeit, den Kongress auf virtuell umzustellen – zum weltumspannenden MSVirtual2020.

An den drei Kongresstagen vom 11.–13. September sassen rund 8250 registrierte Teilnehmende aus 100 Ländern zuhause oder im Büro vor ihren Computern, hörten sich Vorträge an, stellten Fragen und diskutierten mit den Referentinnen und Referenten.

Der Lerneffekt punkto MS war sicher annähernd gleich hoch wie an einem Kongress, an dem man persönlich anwesend ist. Doch wesentliche Elemente haben gefehlt: der ungezwungene Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, spontane Gespräche, das Netzwerken – und für viele Kongressbesuchende wohl auch die Möglichkeit, eine Reise zu machen und eine bisher unbekannte Stadt kennenzulernen.

Prof. Dr. med. Ludwig Kappos, Chefarzt Neurologie am Universitätsspital Basel, stellt im Interview seine Kongress-Highlights vor und informiert darüber, welche Erkenntnisse er am MSVirtual2020 gewonnen hat. Auch er bedauert, dass momentan keine Meetings in der «Real World» möglich sind: «Man beginnt, sich an virtuelle Kongresse zu gewöhnen. Ich muss aber sagen, dass ein virtuelles kein Vergleich zu einem wirklichen Meeting darstellt.» Hoffen wir also, dass im nächsten Jahr wieder persönliche Treffen an Kongressen möglich sein werden – vom 13. – 15. Oktober 2021 in Wien zum 37. ECTRIMS-Kongress.

Wollen Sie mehr erfahren? Dieses Kongress-Special finden Sie als Beilage zum aktuellen BrainMag 4-20.

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