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Konsensuspapier zur onkologischen Kardiologie

Moderne, multimodale Tumortherapien können Nebenwirkungen auf das kardiovaskuläre System haben, die Lebensqualität und Überleben von Patienten mit Malignomen signifikant beeinträchtigen. Zu Prävention, Diagnostik und Therapie dieser Nebenwirkungen wurde ein Konsensuspapier publiziert.

Moderne, multimodale Tumortherapien können Nebenwirkungen des kardiovaskulären Systems auslösen, die Lebensqualität und Überleben von Patienten mit Malignomen signifikant beeinträchtigen. Zu den wesentlichen Komponenten dieser Therapien zählen Strahlen-, die klassische (konventionelle) Chemo‑, Immun- sowie die sog. zielgerichteten Therapien. Zu etablierten Tumortherapiestrategien kommen bis zu 30 Neuzulassungen pro Jahr mit nur unvollständig charakterisierten Nebenwirkungsprofilen.

Daher haben die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie ein Konsensuspapier zur onkologischen Kardiologie publiziert. Es adressiert die Risikofaktoren für eine mögliche adverse Reaktion unter Tumortherapie und führt spezifische Nebenwirkungsprofile für die verschiedenen Therapiegruppen auf. Schwerpunktmässig wird auf neuartige Therapeutika eingegangen und es werden Empfehlungen zur Behandlung spezifischer Patientengruppen aufgeführt. (red)

 

Original Konsensuspapier:

https://link.springer.com/article/10.1007/s12181-020-00395-z

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