Neue Therapien bei Herzinsuffizienz, Kardiomyopathie und chronischer KHK

Der diesjährige ESC-Kongress fand virtuell statt – dem Erfolg tat dies keinen Abbruch: Für den viertägigen Kongress registrierten sich rund 120 000 Teilnehmende! Einige der vorgestellten Studienresultate werden die kardiologischen Therapien verändern. Neu gibt es Evidenz zum Einsatz von SGLT2-Hemmern bei Herzinsuffizienz, von Mavacamten bei der hypertrophen Kardiomyopathie und von Colchicin bei der chronischen KHK.

Sollen Patienten mit einem  akuten Herzinfarkt und einer Anämie eine Bluttransfusion erhalten? Und falls ja, welcher Schwellenwert soll beim Hb­Wert gelten? Diese Fragen wurden im Rahmen der  REALITY­Studie untersucht, an der 668 Patientinnen und Patienten mit akutem STEMI oder Non­STEMI und einer Anämie (Hb ≤10 g/dl) teilnahmen1. Das Durchschnitts alter lag bei 77 Jahren, 43% waren Frauen. Die Patienten wurden in zwei Gruppen randomisiert: Bei den einen lag die Transfusionsschwelle bei einem Hb­Wert unter 10 g/dl (liberale Strategie), bei den anderen bei unter 8 g/dl (restriktive Strategie).

Den gesamten Artikel finden Sie in der Printausgabe der PraxisDepesche 5-20 (S. 55) und die Bibliografie zum Text hier.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

0
0
0
s2sdefault