State of the Art der Hyperhidrose-Therapie

Bei der fokalen und generalisierten Hyperhidrose steht eine Vielzahl von Abklärungs- und Behandlungsmethoden zur Verfügung. Insbesondere durch die Behandlung  mit Botox kann den leidenden Patienten eine massive Verbesserung der Lebensqualität gebracht werden, aber auch die Iontophorese und die sog. Mikrowellentechnik können hilfreich sein. Die Therapie muss lege artis sorgfältig dem individuellen Bedürfnis des jeweiligen Patienten angepasst werden.

Schwitzen ist  weder  gesund  noch  ungesund.  Wir  müssen schwitzen, aber übermässiges Schwitzen kann nicht nur lästig sein, sondern beeinträchtigt eindrücklich die Lebensqualität. Wir unterscheiden eine primäre essentielle fokale  Hyperhidrose von  einer  generalisierten  Schwitzneigung.  Bei  der  fokalen  Hyperhidrose besteht ein lokalisiertes Schwitzen vor allem der Axillen, palmoplantar und / oder – weniger häufig  – im Be-reich der Stirne und nuchal, submammär resp. inguinal. Die primäre Hyperhidrose ist immer genuin, und es findet sich in den allermeisten Fällen eine positive Familienanamnese. Auf-wendige Abklärungen sind bei dieser Form nicht zielführend, da ätiologisch eine Überfunktion des vegetativen Nervensystems zugrunde liegt. Bei der typischen Befundskonstellation einer primär fokalen Hyperhidrose kann auch auf die durchwegs durchgeführte Bestimmung des TSH verzichtet werden. Typischerweise beginnt die fokale axilläre Hyperhidrose mit der Pubertät, palmoplantar Betroffene schwitzen nicht selten bereits seit Beginn des Lebens.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Printausgabe des SkinMag 3-20 (S. 28) und die Bibliografie zum Text hier.

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