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Parkinson-Syndrom: Prävention, Diagnose und Therapie des Delirs

Ein Delir ist eine häufige Komplikation des Parkinson-Syndroms. Die adäquate Diagnose erfordert eine sorgfältige Bestandesaufnahme Parkinson-assoziierter Symptome vor Eintreten des Delirs. Neben allgemeinen Massnahmen und Empfehlungen, die für alle Patienten mit einem Delir gelten, gibt es eine Vielzahl an Parkinson-spezifischen Massnahmen.

Ein Delir ist ein in der klinischen Routine häufig auftretendes Syndrom mit meist akut einsetzenden neuropsychologischen, psychiatrischen und neurovegetativen Symptomen. Die hohe klinische Relevanz des Delirs in Folge der gesteigerten Mortalität und oft bleibenden Beeinträchtigungen wurde erst in den letzten Jahrzehnten erkannt. Inzwischen wurden für die Behandlung des Delirs umfassende Empfehlungen formuliert, welche Definition, Diagnostik und Therapie abdecken 1 . Die Parkinson­Erkrankung ist eine häufige neurodegenerative Erkrankung, so dass Ärzte oft mit dem Krankheitsbild und seinen vielfältigen motorischen und nichtmotorischen Facetten konfrontiert sind. Die degenerativ bedingten zerebralen Veränderungen durch die Erkrankung stellen einen unabhängigen Risikofaktor für das Auftreten eines Delirs bei Parkinson-Patienten dar. Auch die Parkinson-Medikation kann das Risiko für das Auftreten eines Delirs  erhöhen.  Bestimmte  neuropsychologische  und  neuro-psychiatrische Symptome der Parkinson-Erkrankung imitieren Symptome  eines  Delirs  und  erschweren  die  Diagnostik.  Der Schwerpunkt  dieses Artikels  liegt  daher  auf  den  Parkinson- spezifischen Aspekten der Prävention, Erkennung und Behandlung eines Delirs bei Parkinson­Patienten.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Printausgabe des BrainMag 3-20 (S. 32) und die Bibliografie zum Text hier.

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