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Hohe Kosten von Krebsmedikamenten nicht immer gerechtfertigt

Ist ein Mittel gegen Krebs so teuer, weil es besonders gut wirkt? Eine internationale UZH-Studie kommt zum Schluss, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem klinischen Nutzen und den Kosten eines Medikamentes gibt.

Immer mehr neue Krebsmedikamente kamen in den letzten Jahren auf den Markt und trotzdem sind die Preise für die Therapien in Europa und in den USA gestiegen. Dies treibt die Gesundheitskosten in die Höhe – eine Herausforderung, nicht nur für das Sozialversicherungssystem in der Schweiz, sondern auch für Patientinnen und Patienten auf der ganzen Welt. Aber: Sind diese hohen Preise für Krebsmedikamente gerechtfertigt? Entsprechen die Kosten auch der Wirksamkeit bei der Bekämpfung der Krankheit? Diesen Fragen ging ein internationales Forschungsteam der Universität Zürich und der Harvard Medical School in einer Studie nach.

«Unsere Studie zeigt klar, dass es für die Schweiz, Deutschland, England und die USA keinen Zusammenhang gibt zwischen dem klinischen Nutzen von Krebsmedikamenten und ihren Preisen», erklärt Erstautorin Kerstin Vokinger.

 

Quelle:
https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2020/Krebsmedikamentenpreise.html

 

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