Infektionen durch humane Papillomaviren und ihr therapeutisches Management

Infektionen durch das humane Papillomavirus (HPV) sind weitverbreitet und verursachen Epithelläsionen an extragenitaler und genitaler Haut. Mindestens 10% der Bevölkerung erkranken einmal im Leben an einer HPV-Infektion. Die meisten HPV-Läsionen sind banal und selbstlimitierend. Zur Vermeidung der Autoinokulation, zur Reduktion der Infektiosität und zur Verbesserung der Lebensqualität sollte schon frühzeitig behandelt werden. Ziel sollte eine komplette Abheilung sein.

Schon fast jeder hat sie gehabt und meist verschwinden sie von selbst wieder: Warzen sind lästig, aber gutartige, viral bedingte Epithelhyperplasien der Haut und Schleimhäute mit einer hohen Spontanremission. Infektionen sind auf mehr als 100 verschiedene Arten von humanen Papillomaviren (HPV) zurückzuführen. Die Übertragung erfolgt meist via Kontakt- und Schmierinfektion sowie über kleinste Mikroläsionen der Haut. Die Infektiosität ist abhängig von verschiedenen Prädispositionsfaktoren (Abwehrlage / Immunsystem, Durchblutung, Atopie). Die Viren infizieren die oberste Hautschicht und vermehren sich in deren Zellkern. Vor der Behandlung sollte die Diagnose gesichert sein, um eine entsprechende Therapie einleiten zu können. Es gibt viele Therapieoptionen, die nicht alle gleich erfolgreich sind und von Lokalisation, Grösse, Dicke und Bestehensdauer der Warzen abhängen. Die aktuelle Studienlage zur Warzentherapie ist sehr inhomogen und unterscheidet nicht zwischen frischen und chronischen Verrucae.

Vorsicht ist bei anogenitalen Warzen geboten, da sich aus Feigwarzen auch intraepitheliale Neoplasien entwickeln können.

Den ganzen Artikel zu Infektionen durch humane Papillomaviren lesen Sie in der Ausgabe 3_19 des SkinMag. Die Bibliografie dazu finden Sie hier.

 

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