Am 9. November 2019 wurde dem Zürcher Regisseur Stefan Muggli der mit 10 000 CHF dotierte EPI Preis 2019 verliehen. Die Verleihung fand anlässlich des Patiententages «Leben mit epileptischen Anfällen» statt.

Mit dem «EPI Preis» zeichnet die Schweizerische Epilepsie-Stiftung alle zwei Jahre konkrete Projekte oder innovative Leistungen aus, die den Alltag von Menschen mit Epilepsie verbessern. Die 7-köpfige Jury wählte Stefan Muggli zum Preisträger 2019 für den Dokumentar-Film «Um jeden Preis – Leben ohne Epilepsie». Der Film erzählt die Geschichte von Nicola, dessen Leben von Epilepsie-Anfällen und Kontrollverlust geprägt ist. Ein neurochirurgischer Eingriff erscheint als einzige Chance auf Anfallsfreiheit, birgt bei ihm jedoch hohe Risiken. Da für Nicola ein anfallsfreies Leben über allem steht, will er diese Operation – um jeden Preis. 

Stefan Muggli hat während rund fünf Jahren Nicola und seine Familie mit der Kamera begleitet. Entstanden ist ein sehr berührender Film über den sehnlichsten Wunsch, ein Leben ohne Epilepsie zu führen. Über viele Jahre hinweg hat er an diesem Film gearbeitet und viel Herzblut und Energie investiert. Muggli freute sich sichtlich über den Preis: «Dieser Preis bedeutet mir sehr viel. Er ist eine grosse Wertschätzung für alle Beteiligten im Team, aber auch für die Protagonisten. Denn es ist ihre Geschichte, mit der wir letztlich anderen Betroffenen mit ähnlichem Schicksal Mut machen möchten, die Hoffnung in schwierigen Situationen nicht aufzugeben, «am Leben festzuhalten» und für ihr Glück zu kämpfen», so der Regisseur. 

Den Trailer finden Sie auf www.epifilm.ch. Der Film «Um jeden Preis – Leben ohne Epilepsie» wird aus rechtlichen Gründen erst wieder im Februar 2020 auf dem YouTube-Channel von SRF zu finden sein.

Quelle | Medienmitteilung

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