Wieder mehr Zeit für die Patienten

Gegen 300 000 Vollzeitstellen sind hierzulande in Spitälern, Pflegeheimen und freien Arztpraxen besetzt und es werden immer mehr. Trotzdem bleibt für den einzelnen Patienten immer weniger Zeit. Der digitale Fortschritt bietet hierfür Lösungen an.

Fachkräftemangel, wachsende Überalterung sowie komplexe Fälle führen nicht nur zu Engpässen beim Personal, sondern auch zu einem enormen Kostenanstieg. Unzufriedenheit unter dem Pflegepersonal, hohe Fluktuationsraten, Burnouts und Fehlerhäufungen können die Folge sein.

Gemäss einer Studie des Fachverbands SBK und Swiss Nurse Leaders sind Zeitknappheit und Belastung die meistgenannten Probleme des Pflegepersonals. Fast jede zweite befragte Pflegeperson (rund 46%) hat nicht genügend Zeit für ihre Patientinnen und Patienten. Fast jede dritte Person (29,49%) gab an, dass die Patientensicherheit nicht in allen Schichten gewährleistet sei. Auch Gespräche mit Angehörigen kommen zu kurz: 40% der befragten Patientinnen und Patienten können nie mit ihren Angehörigen sprechen, so die Studie.

Komplexe Kommunikation braucht Zeit

Die unregelmässigen Arbeitszeiten sowie eine komplexe und vielschichtige Kommunikation über Pager, PC, Infoboards und WhatsApp bilden eine zusätzliche Herausforderung. Dass hier die Digitalisierung Verbesserung verspricht, wird im SBK Bericht vom 4. September 2019 «Pflege und eHealth» thematisiert. Neben den Risiken und Herausforderungen wie beispielsweise die Einhaltung des Datenschutzes oder der Umgang mit neuer Technologie zeigt der Bericht auch viele Chancen auf. Die neuen Kommunikationstechnologien bieten alltägliche und kostengünstige Möglichkeiten, die Mitarbeitenden zu entlasten, so dass sie mehr Zeit für ihre Patientinnen und Patienten haben und dadurch mit ihrer Arbeit zufriedener sind.

Eine neue App

Die Firma Beekeeper bietet hierzu eine App an für die interne und operative Kommunikation von Unternehmen. Die App ist eine einfache und intuitive Kommunikationsplattform, welche die Mitarbeitenden in ähnlicher Form bereits aus dem Privatleben kennen. Damit sollen auch jene erreicht werden, die über keinen E-Mail-Account oder fixen Büroplatz verfügen. Die App informiert schnell und sicher, entspricht hohen Datenschutzstandards und kann über einen Marketplace erweitert oder über eine offene Schnittstelle in unternehmensinterne operative Systeme integriert werden.

Quelle | Medienmitteilung

Weitere Informationen

SBK Bericht «Pflege und eHealth»: https://www.sbk.ch/
Über die Beekeeper AG: www.beekeeper.io

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