«Der Ultraschall ist das Stethoskop des Rheumatologen»

Jan Triebel war lange in Island, unter anderem in Reykjavík und Hveragerði, und danach in Uppsala in Schweden als Arzt tätig. Ursprünglich wollte er als Wirbelsäulenchirurg arbeiten. Im Interview erläutert der Chefarzt der Klinik für Rheumatologie des Stadtspitals Triemli wie er über die Physikalische & Rehabilitative Medizin und Orthopädie und Unfallchirurgie den Weg in die Rheumatologie gefunden hat und wie er chronische Schmerzpatienten behandelt.

Athena Tsatsamba Welsch im Gespräch mit … Dr. med. Jan Triebel

PraxisDepesche: Dr. Triebel, Sie waren lange in Island, unter anderem in Reykjavík. Was haben Sie dort gemacht?

Dr. med. Jan Triebel: Ursprünglich wollte ich nach Norwegen gehen. Zwei Jahre vor Abschluss meines Staatsexamens 1995 an der Ludwig-Maximilians-Universität München habe ich meine Frau kennengelernt. Sie ist Isländerin. Deshalb wurde aus Norwegen Island. Damals dachte ich, das wäre fast das Gleiche – doch ich wurde eines Besseren belehrt (lacht). Im Universitätsklinikum Reykjavík absolvierte ich zunächst ein sogenanntes «Kandidatsjahr». Die ersten sechs Monate sollte ich ohne Lohn, dafür nur tagsüber im Krankenhaus arbeiten. Isländisch habe ich im Selbststudium gelernt. Nach drei Monaten konnte ich schon Arztberichte diktieren und ich wurde früher als geplant in den normalen Dienst, inklusive Nachtschichten, aufgenommen. Ich bekam einen Lohn und war auf verschiedenen Stationen tätig, darunter Innere Medizin, Kardiologie, Nephrologie, Gastroenterologie, Chirurgie und Orthopädie. 1996 bin ich ganz in die Orthopädie und Unfallchirurgie gewechselt. Damals war es mein Ziel, als Orthopäde in Island zu arbeiten.

Was hat Sie daran gehindert?

Im Dezember 1996 habe ich in Davos einen Basic Fracture Treatment Kurs der AO Foundation besucht und erste Kontakte in die Schweiz geknüpft. Zwei Jahre später, d.h. 1998 begann ich an der Rehaklinik Bellikon als Assistenzarzt. Das Fachgebiet Physikalische & Rehabilitative Medizin faszinierte mich. Ende 2002 konnte ich in Deutschland die Facharztprüfung an der Bayrischen Landesärztekammer absolvieren. 2004 bis 2005 habe ich als Oberarzt an der Klinik Rheumatologie am Stadtspital Triemli gearbeitet. Nach zwei Jahren sind wir aber nach Island zurückgekehrt.

Warum?

Einerseits hatte meine Frau Heimweh. Andererseits hatte ich das Angebot erhalten, als Chefarzt und Medizinischer Direktor der bettenstärksten Rehabilitationsklinik (165 Betten), HNLFÍ in Hveragerði zu arbeiten. An einem Tag pro Woche habe ich zwei Jahre lang zusätzlich in einer Privatpraxis für interventionelle Schmerztherapie in Reykjavík praktiziert. Berufsbegleitend habe ich einen internationalen Master of Business Administration an der Universität Reykjavík abgeschlossen. Dann folgte ein Krisenjahr.

Was ist passiert?

Mein Vater ist 2009 gestorben. Für mich stellten sich existentielle Fragen. Hinzu kam die Finanzkrise, die Island besonders gravierend getroffen hat. Ich habe meine berufliche Tätigkeit hinterfragt. Ich entschloss mich, etwas ganz anderes zu machen und erhielt die Möglichkeit als Unternehmensberater zu B-Lue Management Consulting, einem Spin-off der Boston Consulting Group, nach Hamburg zu gehen. Bereits nach sechs Monaten habe ich gemerkt, dass die Unternehmensberatung nicht das Richtige für meine Zukunft war, obwohl ich den Einblick in diese doch andere Welt als sehr interessant und lehrreich empfand. Ich rief meinen alten Mentor, den Professor für Orthopädie in Reykjavík an und fragte ihn, ob ich noch Orthopäde werde könne oder ob ich schon zu alt dafür sei. Er öffnete mir die nötigen Türen. Allerdings musste ich die Chefarztposition hinter mir lassen und nochmals vier Jahre als Assistenzarzt arbeiten. Da mich die älteren Kollegen gut kannten, hatte ich eine gewisse Sonderstellung im Team. Es war zudem einerseits entlastend von der Verantwortung als Chefarzt befreit zu werden, andererseits interessant wieder die Perspektive zu wechseln. Diese Jahre als Assistenzarzt waren quasi eine Verjüngungskur. Ein Aufenthalt in Schweden war ebenso obligatorisch.

Warum war ein Aufenthalt in Schweden obligatorisch?

Einen Facharzt in den chirurgischen Fächern zu absolvieren, ist auf Island nicht möglich. Die Fallbreite ist dafür zu eng. Daher musste ich für mindestens anderthalb Jahre nach Schweden gehen. So sind meine Frau und meine Kinder mit mir nach Schweden gezogen. Von 2013 bis 2015 habe ich als Stationsarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademiska Universitätsklinik Uppsala, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Wirbelsäulenchirurgie gearbeitet. Diese Zeit war nicht einfach. In Uppsala durfte ich mir eine weitere Sprache aneignen. Aber ich war schon Mitte 40 und wurde selbstverständlich als «Jungarzt» behandelt. Die Nachtdienste auf der grossen Notfallstation waren besonders zehrend. Den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie habe ich 2014 erhalten.

Wie sind Sie zur Rheumatologie gekommen?

Über Umwege. Ursprünglich wollte ich nach dem Facharzttitel in Orthopädie und Unfallchirurgie als Wirbelsäulenchirurg nach Island zurückkehren. Zeitgleich erhielt ich das Angebot für die Stelle als stellvertretender Chefarzt der Klinik für Rheumatologie am Triemlispital. Auch wenn man mir nicht zusagen konnte, ob ich nach der Pensionierung von Marcel Weber seine Nachfolge antreten könnte, sprach sich der Familienrat dafür aus, wieder in die Schweiz zu ziehen. Daher bin ich im Februar 2015 mit der Familie in die Schweiz zurückgekehrt. Und mit der Stelle als Chefarzt hat es zum Glück auch geklappt (lacht).

Was gefällt Ihnen speziell an Ihrer Arbeit?

Die Vielseitigkeit. Die Rheumatologie ist in der Schweiz eine eigene Fachdisziplin. Diese bewegt sich zwischen der Physikalischen und Inneren Medizin und der Orthopädie. An der Klinik für Rheumatologie behandeln wir den gesamtem Bewegungsapparat von den entzündlich rheumatischen bis hin zu den degenerativen Erkrankungen. Wir wenden den funktionellen Ultraschall sowie einen Röntgenapparat, sprich einen C-Bogen für die wirbelsäulennahen Infiltrationen an. Unser Fachgebiet ist sehr komplex. Für die ärztliche Tätigkeit sind vertiefte Kenntnisse der orthopädischen Chirurgie, Neurochirurgie, klinischen Immunologie, psychosomatischen Medizin sowie der physikalischen Medizin und Rehabilitation erforderlich. Die gelebte Interdisziplinarität ist das Motto unserer Klinik. Mit den Wirbelsäulenchirurgen, Neurochirurgen und Orthopäden bieten wir gemeinsame Sprechstunden an. Unsere Leistungen stützen sich auf fachübergreifende Kenntnisse der Inneren Medizin, Immunologie, Orthopädie, Neurologie, Neurochirurgie, psychosomatischen Medizin, Physiotherapie, Ergotherapie und der Rehabilitationsmedizin. Meine Facharzttitel erleichtern mir den Alltag sehr. Ich kann den Patienten die Vor- und Nachteile eines operativen Eingriffs erläutern und ich bin so im Prinzip auch als konservativer Orthopäde tätig.

Welches Gebiet in der Rheumatologie interessiert Sie besonders?

Mein Spezialgebiet ist die interventionelle Schmerztherapie. Wir behandeln Patienten mit Schmerzproblemen am Bewegungsapparat. Dazu gehören akute Rückenschmerzen mit oder ohne radikuläre Ausstrahlungen, aus unterschiedlichen Gründen geschwollene Gelenke sowie Weichteilschmerzen und die Fibromyalgie. Zur Diagnostik und Therapie wenden wir neben Röntgen- und MRI-Bildern immer häufiger moderne Ultraschallgeräte an. Damit diagnostizieren wir unter anderem Gelenkentzündungen und aktivierte Arthrosen mit Ergüssen, Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündungen, Kristallerkrankungen wie Gicht oder beginnende Gelenkveränderungen bei Rheumatoider Arthritis. Die meisten Gelenkspunktionen und Infiltrationen führen wir unter Sicht mit dem hochauflösenden Ultraschall aus. Das verbessert die Qualität und Sicherheit in sehr hohem Masse.

Chronische Schmerzen sind in der Rheumatologie häufig. Sie haben viel dazu geforscht. Wie beraten Sie Patienten mit chronischen Schmerzen?

Wir gehen nach dem bio-psycho-sozialen Konzept vor, das die biologischen Vorgänge des Körpers, die psychische Verfassung und das soziale Umfeld der Schmerzbetroffenen in die Therapie mit einbezieht. Als erstes versuchen wir, eine somatische Ursache zu finden. Wir beginnen mit der Anamnese und führen eine klinische und allfällig eine technische Untersuchung durch. Klassischerweise erhalten wir durch die Anamnese zu 80 % eine Diagnose, zu 15 % durch die klinische Untersuchung und zu 5 % durch technische Untersuchungen wie den Ultraschall, um Verdachtsdiagnosen zu bestätigen. Der Ultraschall ist das Stethoskop des Rheumatologen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einerseits ist diese Technik schonend für den Patienten, weil sie beliebig oft wiederholbar und nebenwirkungsfrei ist. Andererseits ist sie breit verfügbar und vergleichsweise kostengünstig. Wenn nötig setzen wir auch Röntgenbilder, MRI, CT, PET-CT, SPECT-CT usw. ein.

Und wenn Sie keine somatische Ursache für die Schmerzen finden …

Dann versuchen wir dem Patienten die Angst zu nehmen, als Simulant abgestempelt zu werden. Die Säulen der Schmerztherapie sind komplex. Sie umfassen physikalische, physiotherapeutische und ergotherapeutische Massnahmen, die Gabe von Medikamenten, gezielte Infiltrationen, unter Umständen auch Operation sowie psychosoziale Massnahmen. Wir erklären Betroffenen, dass chronische Schmerzen auch die Seele belasten. Eine psychologische Unterstützung ist daher nicht nur sinnvoll, sondern sie bietet eine Hilfe für die Linderung des Leidens.

Gibt es eine interdisziplinäre Schmerz-Sprechstunde?

Wir ziehen alle Fachrichtungen für Abklärungen hinzu, auch wenn es keine ausgeschriebene interdisziplinäre Schmerz-Sprechstunde gibt. Das muskuloskelettale Schmerzzentrum an der Klinik für Rheumatologie betreut und behandelt die Patienten stationär, interdisziplinär und multimodal. Chronische Schmerzpatienten im ambulanten Bereich werden zudem in der Schmerzsprechstunde der Anästhesiologie und Intensivmedizin in Zusammenarbeit mit uns, dem Psychologischen Dienst, der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Pflege und der Seelsorge betreut.

Was war Ihr eindrücklichstes Erlebnis als Arzt?

Die Dankbarkeit von Schmerzpatienten ist sehr eindrücklich, wenn wir zum Beispiel durch eine gezielte Kortisonspritze einen regelrechten Teufelskreis durchbrechen können und so den Menschen Hoffnung geben und Leiden lindern. Durch das Ausschalten der Schmerzen wird die normale Beweglichkeit für einige Zeit wiederhergestellt. Das ermöglicht Patienten einen schmerzfreien Alltag und weitere Therapiemassnahmen.

Welchen Stellenwert hat in der Rheumatologie die Rehabilitation?

Ihr Stellenwert ist historisch und bis heute gross. Im Gegensatz zum Ausland ist die Rheumatologie in der Schweiz ein eigenes Fachgebiet, das sehr eng mit der Physikalischen Medizin und Rehabilitation verknüpft ist. Früher hiess unsere Einheit «Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation ». Mit der Einführung der DRG wurde 2012 der Rehabilitationsanteil in Akutkliniken nicht mehr angeboten. Dadurch sank die Anzahl der Betten peu à peu von 80 auf 24. Heute ist die Klinik für Rheumatologie eine von der FMH anerkannte Weiterbildungsstätte mit der Kategorie A für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Kategorie B für Rheumatologie und Kategorie C für Allgemeine Innere Medizin. Unsere Herangehensweise an chronische Erkrankungen ist vom rehabilitativen Gedanken geprägt.

Inwiefern hat sich die Rheumatologie verändert, seit Biologika zur Verfügung stehen?

Als ich von 2004 bis 2005 als Oberarzt an der Klinik für Rheumatologie tätig war, gab es noch nicht viele Biologika, es war gerade der Beginn dieser neuen Ära. Zu Beginn hatten viele Ärzte noch Bedenken bei der Anwendung. Heute verordnen wir diese neue Wirkstoffgruppe, die aus lebenden Zellkulturen von gentechnisch hergestellten Eiweissen gewonnen werden und körpereigenen Substanzen sehr ähnlich ist mit dem guten Gefühl, über bereits fast zwei Jahrzehnte Erfahrung in ihrer Anwendung zu verfügen. Natürlich müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Wenn eine Therapie mit konventionellen synthetisch hergestellten Basismedikamenten wie zum Beispiel Methotrexat, Hydroxychloroquin, Sulfasalazin oder Leflunomid nicht die gewünschte Wirkung erzielt hat, setzen wir Biologika oder sogenannte Small Molecules ein. Häufig wenden wir bei jungen Patienten mit einer Spondyloarthritis direkt beispielsweise TNF-α Blocker an. Es kommen Jahr für Jahr neue biologisch hergestellte Präparate mit teils neuen Wirkmechanismen auf den Markt, die Behandlungsmöglichkeiten haben sich im Vergleich zu vor 20 Jahren enorm erweitert. Die Dynamik ist faszinierend. Es ist wunderbar, den Patienten Hoffnung auf immer bessere Behandlungsmöglichkeiten mit modernen Biologika geben zu können. Wir behandeln unsere Patienten gemäss der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie (SGR) und der Europäischen Liga gegen Rheuma (EULAR), das heisst leitliniengereicht.

Wie läuft ein normaler Arbeitstag ab?

Ich fahre jeden Tag mit dem Velo von meinem Wohnort Rüschlikon ins Triemlispital. Die ersten Meetings beginnen ab 7:15 Uhr. Wir besprechen Röntgenrapporte, Fallvorstellungen und zum Teil auch Weiterbildungsveranstaltungen. Häufig nehmen wir einen gemeinsamen Znüni ein, bevor um 9 Uhr die Visite für die stationären Patienten beginnt. Das dauert in der Regel 90 Minuten. Anschliessend beantworte ich Mails und triagiere alle Zuweisungen. Wenn die Zeit reicht, korrigiere und visiere ich vor dem Mittag elektronisch Berichte. Um ungefähr 12 Uhr gehe ich mit den Kader- und Assistenzärzten, den Pflegemitarbeitenden und dem Sekretariat essen. Das gemeinsame Mittagessen war eine Änderung, die ich als Chefarzt angeregt habe. Wir sitzen alle an einem Tisch – ganz ohne Zwang. Das kam bei allen sehr gut an. An drei Nachmittagen in der Woche betreue ich ambulante Patienten mit Aktivitätseinschränkungen als Folge von Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen. Seit September bieten wir am Stadtspital Waid einen halben Tag Sprechstunde an. Ab Januar 2020 werden wir zusätzlich am Standort Waid Patienten ambulant und stationär rheumatologisch betreuen. Ich werde für beide Standorte zuständig sein und zwischen den Spitälern pendeln. Zwei Nachmittage in der Woche sind für Administrationsaufgaben sowie Sitzungen, Kommissionen, Klinikleitungstreffs usw. vorgesehen. Ich versuche, gegen 18.30 Uhr mit dem Velo nach Hause zu fahren, häufig wird es aber etwas später.

Was war der beste Tipp, den Ihnen jemals jemand gegeben hat?

Bereits als ich Oberarzt in Zürich war, habe ich mit dem Studium zum Master of Business Administration geliebäugelt. Den Anstoss, das Studium wirklich anzugehen hat mir ein befreundeter Psychologe und Coach gegeben. Mein damaliger Arbeitgeber in Island hat mir das Studium berufsbegleitend ermöglicht. Den MBA habe ich 2010 an der Universität Reykjavík abgeschlossen.

Was geht Ihnen auf die Nerven?

Ich finde es schwierig, wenn Abmachungen nicht eingehalten werden. Zuverlässige Menschen schätze ich besonders. Wenn ich mich zum Beispiel in vier Jahren um 7.23 Uhr mit meinem Vorgänger Marcel Weber vor dem Haupteingang des Triemlispitals verabreden würde, dann weiss ich genau, dass er auf die Minute genau pünktlich erscheinen würde, ohne ihn vorab an den Termin erinnern zu müssen.

Würden Sie Ihren Kindern raten, Arzt zu werden?

Medizin ist eine Familientradition, die ich gerne weitergeben würde. Meine Eltern waren beide als Mediziner tätig, meine Mutter als Allgemeinärztin und mein Vater als Psychoanalytiker. Man kann auch geistig in einen Beruf reinwachsen. Mein Sohn (25) und meine Tochter (20) gehen bereits andere Wege. Bei der jüngsten Tochter (13) sind noch alle Optionen offen.

Was machen Sie mit 65?

Ich werde bestimmt noch als Arzt tätig sein, wenn die Gesundheit es zulässt. Die Frage ist nur, in welcher Funktion. Ich möchte mir mehr Freiheitsgrade schaffen. Ideal wäre es, wie ein Zugvogel zu sein, im Hochsommer in Island und im Winter in der Schweiz.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

0
0
0
s2sdefault