Moderne Therapieverfahren der Varikose

Die Varikose ist ein häufiges Krankheitsbild in der hausärztlichen Praxis. Daneben stellen sich oft Patientinnen und Patienten mit unspezifischen Beinbeschwerden vor. Für den Hausarzt stellt sich die Frage, ob und wann eine weitere Abklärung durch einen Phlebologen nötig und sinnvoll ist. Im vorliegenden Artikel soll ein Überblick über die aktuellen Therapieverfahren, inklusive der neuen endovaskulären Techniken, als auch über das traditionell chirurgische Vorgehen gegeben werden.

Die primäre Varikose, als Hauptursache der chronischen venösen Insuffizienz (CVI) der Beinvenen, ist eine häufige Erkrankung mit einer Prävalenz von 20-30% in der erwachsenen Bevölkerung. Als wesentliche Risikofaktoren gelten zunehmendes Alter, weibliches Geschlecht, eine positive Familienanamnese und Schwangerschaft. Pathophysiologisch besteht eine Veränderung der Venenwand durch die Aktivierung von Metalloproteinasen, die möglicherweise durch einen erhöhten venösen Füllungsdruck zustande kommt. Dieser entsteht durch typische Realisationsfaktoren wie Adipositas, langes Stehen oder Sitzen und Bewegungsmangel. Als Folge kommt es zu strukturellen Veränderungen der Venenklappen, die durch deren Insuffizienz eine ambulatorische venöse Hypertension mit den bekannten Komplikationen wie Hyperpigmentierung, erhöhte Anfälligkeit der Haut für Infektionen, Dermatoliposklerose, oberflächliche oder tiefe Venenthrombosen, postthrombotisches Syndrom sowie Ulcus cruris venosum führen können.

Den ganzen Artikel von PD Dr. Dr. med. Christian Schmidt lesen Sie in der Ausgabe 5/19 der PraxisDepesche. Die Bibliografie zum Artikel finden Sie hier.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

0
0
0
s2sdefault