Die neue Praxis-Depesche 3_19 ist da!

Unsere beliebten 11 Facts about … Prof. Dr. med. Gottfried Rudofsky:

1. Seine Berufswünsche als Kind waren Reitstallbesitzer und Hotelmanager. «Davon war mein Vater gar nicht begeistert.»

2. Seine Frau ist Radioonkologin und arbeitet momentan bei Swissmedic in Bern. «Ich machte meiner Frau ganz klassisch einen Antrag, unter dem Weihnachtsbaum mit blinkendem Plastikring aus dem Kaugummiautomaten.»

3. Seine zwei Kinder Theodor (2,5 Jahre) und Luisa (1 Jahr) sind in der Schweiz geboren: «Sie sind waschechte Aargauer.»

4. Sein Vorname Gottfried beruht auf einer Familientradition: «Mein Vater hiess so und auch mein Grossvater. Und der zweite Vorname meines Sohnes ist auch Gottfried.»

5. Er ist ein Fan des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz: «Als ich das erste Mal von Heidelberg nach Olten kam, nahm ich den Zug. Ich dachte, dass ich zigmal umsteigen müsste, einmal genügte jedoch, und das war in Mannheim. Da war ich sehr überrascht.»

6. Er hilft gelegentlich am Sonntag beim Verein «ChindAktiv»: «Da werden an den Wochenenden Turnhallen für Kinder im Vorschulalter geöffnet, so dass diese herumrennen, klettern und spielen können. Mir ist es wichtig, dass sich schon kleine Kinder genügend bewegen.»

7. Bei der Geburt seiner Tochter wurde ihm so richtig bewusst, dass man als Auswanderer nicht auf die Hilfe der Familie oder von langjährigen Freunden zählen kann: «Abends um neun ging es los. Ich blieb bei Theo und meine Frau musste allein zu Fuss ins Spital, das sich zum Glück gleich um die Ecke befindet. Es hat aber alles gut geklappt.»

8. Er würde gerne wieder Italienisch lernen: «In Deutschland hatte ich keine Gelegenheit, mein bisschen Italienisch anzuwenden, daher habe ich alles vergessen. Aber hier in Olten habe ich viele Patienten, die Italienisch sprechen.»

9. Er ist ein offener Typ: «Den Begriff ‹Hidden Agenda› habe ich erst in der Schweiz gelernt, weil es das für mich nicht gibt. Mein früherer Chef in Heidelberg sagte: ‹Bei Ihnen weiss ich immer, was sie denken.› Und das stimmt.»

10. Eine eigene Praxis ist nicht unbedingt sein Ziel. «Ich bin ein Unruhegeist, der sich reinkniet und alles gibt. In einer eigenen Praxis könnte ich mich wohl noch schlechter eingrenzen.»

11. Er wäre eigentlich auch gerne Angiologe geworden: «Da man viel mit chronischen Patienten zu tun hat, kann man zu ihnen eine Beziehung aufbauen, das gefällt mir sehr. Und im Gegensatz zur Endokrinologie gibt es eine manuelle Komponente bei der Arbeit, zum Beispiel Kathetereingriffe. Dies fehlt mir bei der Endokrinologie manchmal.»

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe 3_19 der PraxisDepesche.

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