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In einer Session des European Lung Cancer Congress (ELCC) beschäftigten sich Experten mit der Diagnostik und Therapie des NSCLC im frühen Stadium. Die Tumoroperation steht bei den betroffenen Patienten im Mittelpunkt der Behandlungsoptionen – aber welche diagnostischen und therapeutischen Massnahmen vor und nach der Chirurgie können dazu beitragen, den Outcome zu verbessern?

Braucht es bei einem NSCLC in einem frühen Stadium überhaupt ein invasives Staging? Diese Frage wird diskutiert, seit die ersten PET-Scans durchgeführt wurden. Die Antwort des Referenten, Prof. Dr. med. Walter Weder, Klinik für Thoraxchirurgie am Universitätsspital Zürich: «Es kommt darauf an». Das N-Stadium ist für die Prognose und Therapie sehr wichtig: Bei Patienten mit einer R0-Resektion und einem N0-Stadium sind nach fünf Jahren rund 75% am Leben, bei Patienten mit N1 noch 50%, bei Patienten mit N2 noch 38%. Bei rund 20% der Patienten mit N0 oder N1 wechselt der Status nach der Tumoroperation auf pN2, da nicht alle Lymphknotenmetastasen in der Bildgebung dargestellt wurden.

Den gesamten Kongressbericht vom European Lung Cancer Congress, Session «Current management of early stage NSCLC», finden Sie in der Printausgabe von OncoMag 2/2019 (Seite 45), die Bibliografie zum Text hier.

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