© Pfizer

Zum 28. Mal verlieh am 7. Februar die Stiftung Pfizer Forschungspreis ihre Auszeichnung an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die für ihre herausragenden Forschungsarbeiten geehrt wurden, kommen aus Basel, Baselland, Bellinzona, Genf, Lausanne, Lugano und Luzern. Die Preissumme beträgt 180 000 Schweizer Franken. Bis und mit heute haben 350 Forschende die Auszeichnung erhalten. Das ausgeschüttete Preisgeld beträgt in Summe mehr als sechs Millionen Schweizer Franken.

Der Pfizer Forschungspreis ist einer der renommiertesten Medizin-Forschungspreise der Schweiz und wird seit 1992 jährlich von der Stiftung Pfizer Forschungspreis auf Antrag von unabhängigen wissenschaftlichen Kommissionen in den Bereichen Grundlagen- und klinischer Forschung verliehen. In diesem Jahr werden in allen fünf ausgeschriebenen Fachbereichen Herzkreislauf, Urologie und Nephrologie; Infektiologie, Rheumatologie und Immunologie; Neurowissenschaften und Erkrankungen des Nervensystems; Onkologie sowie Pädiatrie Arbeiten mit dem Preis geehrt.

Zukunftsweisende Forschungsergebnisse prämiert
Die mit dem diesjährigen Pfizer Forschungspreis ausgezeichneten Arbeiten führen zu neuen Erkenntnissen über verschiedene Krankheiten und zeigen vielversprechende wissenschaftliche Ansätze zur Entdeckung möglicher neuer Therapieoptionen auf. So forschte ein Team an Immunzellen, die als möglicher Biomarker für das Ansprechen auf die Immuntherapie bei einer Art von Lungenkrebs dienen könnte. Eine andere Gruppe forschte an neuen Abwehrstrategien gegen Malaria, eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, an der gemäss Zahlen der WHO rund 219 Millionen Menschen im Jahr 2017 in 90 Ländern erkrankten1. Im Bereich Neurowissenschaften und Erkrankungen des Nervensystems wurden Erkenntnisse präsentiert, die helfen sollen, zukünftig das Risiko für epileptische Anfälle im klinischen Alltag voraussagen und abschätzen zu können. Eine Übersicht aller mit dem Pfizer Forschungspreis 2019 ausgezeichneten Arbeiten finden Sie am Ende des Artikels.

Ohne Forschung kein medizinischer Fortschritt
Medizinische Forschung ist für die Entdeckung neuer, dringend benötigter Therapien und für weitere Fortschritte in der Behandlung von Krankheiten unabdingbar. «Mit dem Pfizer Forschungspreis möchten wir junge talentierte Forschende ermutigen, ihre Suche nach medizinischen Innovationen fortzusetzen und an ihre Ziele, Visionen und den Erfolg zu glauben. Es erfüllt uns mit Stolz, den Forschungsstandort Schweiz mit diesem kontinuierlichen Engagement seit 1992 zu unterstützen», sagt Dr. med. Rahel Troxler Saxer, Präsidentin des Stiftungsrates.

Über den Pfizer Forschungspreis
Der Pfizer Forschungspreis wird seit 1992 jährlich von der Stiftung Pfizer Forschungspreis verliehen. Er geht an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Schweizer Forschungsinstituten oder Krankenhäusern herausragende und zukunftsweisende Beiträge im Bereich Grundlagenforschung oder klinische Forschung erbracht haben.

Mehr zum Pfizer Forschungspreis, zur Ausschreibung und zur diesjährigen Preisverleihung finden Sie auf: www.pfizerforschungspreis.ch.

Pfizer PT 1

Pfizer PT2

Referenz
https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/malaria

(Quelle: Medienmitteilung)

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

0
0
0
s2sdefault