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Patienten mit aktiver Krebserkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien. Dr. med. Lukas Graf, Leitender Arzt des Zentrums für Labormedizin in St. Gallen, informiert in seinem Artikel über die richtige Antikoagulation bei diesen Patienten.

Patienten mit aktiver Krebserkrankung haben ein deutlich erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien. Neue Daten zeigen, dass die direkten oralen Antikogulantien (DOAC) Rivaroxaban und Edoxaban in dieser Indikation den niedermolekularen Heparinen (LMWH) weitgehend ebenbürtig sind. Einziger relevanter Nachteil ist eine höhere Rate an gastrointestinalen Blutungen bei Patienten mit entsprechendem Risiko. Zwar bieten DOAC den Patienten gerade bei längerfristiger Anwendung einen höheren Komfort als LMWH, dennoch bleibt die Antikoagulation bei Patienten mit Krebserkrankungen anspruchsvoll.

Artikel von Dr. med. Lukas Graf, Leitender Arzt am Zentrum für Labormedizin, St. Gallen

Den gesamten Artikel finden Sie in der Printausgabe von OncoMag 2/2018, die Bibliografie zum Text hier.

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