Unsere beliebten 11 Facts über… Prof. Reto W. Kressig:

  1. Er war schon als Jugendlicher im Fricktal als Organist tätig. «Im Aargauer Schulsystem wurden musikalische Begabungen sehr gefördert, und da ich ein guter Pianist war, durfte ich zusätzlich noch Orgel lernen.»
  2. Als Student organisierte er mit Freunden, die ans Konservatorium gingen, musikalisch hochstehende Gottesdienste: «Der Pfarrer sagte, er wisse gar nicht mehr, ob die Leute wegen der Predigt oder der Musik in die Kirche kämen.»
  3. Er spielt auch heute noch Klavier und organisiert immer wieder Hauskonzerte bei sich daheim: «Ich spiele oft dann, wenn mir sehr viel im Kopf herumgeht. Die Musik hilft mir, die Gedanken zu sortieren.»
  4. In seiner Berufslaufbahn machte er einen Exkurs in die Ophthalmologie: «Was man mit einer Augenuntersuchung alles sichtbar machen kann, finde ich höchst faszinierend.»
  5. Seit gut einem Jahr ist er Ärztlicher Direktor des Felix-Platter-Spitals. «Bei der Annahme dieser Aufgabe war für mich eine Bedingung, dass ich weiterhin Patienten sehen kann. So behalte ich die Verbindung zur Realität der Medizin – und ausserdem habe ich einfach sehr Freude an diesen Kontakten.»
  6. Er ist seit 18 Jahren mit seinem Lebenspartner, einem Amerikaner, zusammen: «Ein Arbeitsleben wie meines kann man nur führen, wenn der Partner dafür auch Verständnis hat und einen unterstützt – da fühle ich mich sehr privilegiert.»
  7. Er spricht Englisch, Französisch und Italienisch. «Die Hälfte der Kommunikation findet ja nonverbal statt, deshalb versteht man sich meistens auch, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht.»
  8. Er hat ein Konzert-Abonnement in Basel: «Ich brauche ein Abo, damit ich regelmässig in Konzerte gehe. Ohne Abo käme sicher immer irgendeine Sitzung dazwischen.»
  9. Seine älteste Patientin wurde 110 Jahre alt. «Ab dem 100. feierten wir jeden Geburtstag so, als ob es der letzte wäre. Sie war immer sehr mobil und benutzte erst gegen Lebensende einen Rollator.»
  10. Ihn fasziniert, wie Wein entsteht: «Ich besuche gerne Rebberge und spreche mit den Winzern.»
  11. Seinen eigenen Proteinbedarf deckt er vor allem mit Eiern: «Ich esse jeden Tag ein Ei, manchmal sogar zwei.»

Das vollständige Interview finden Sie in der Printausgabe 2_2018!

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