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Am diesjährigen dreitägigen «Diabetes Update Refresher» stand am Nachmittag des ersten Tages die medikamentöse Diabetestherapie im Mittelpunkt. Welche Antidiabetika eignen sich wann für welche Patienten? Wann ist der Zeitpunkt gekommen, Insulin zu spritzen? Und wie können häufige Therapiefehler entdeckt und ausgemerzt werden?

In der Schweiz leiden zurzeit 6,4 % der Bevölkerung an Diabetes. Das sind 530000 Personen. Die meisten von ihnen sind über 60 Jahre alt, und bei 30-40 % ist der Diabetes undiagnostiziert. «Grundsätzlich hat sich die Situation für Diabetiker dank der besseren Versorgung in den letzten Jahren zwar verbessert. Doch das Herzinfarkt-Risiko ist für Diabetiker in der Schweiz immer noch siebenmal höher als für Nicht-Diabetiker», bilanzierte Prof. Dr. med. Roger Lehmann, Leitender Arzt Diabetologie, Universitätsspital Zürich, in seinem Vortrag. Aus diesem Grund sollten mit der Diabetestherapie nicht nur der Blutzucker und das HbA1c gesenkt werden, sondern auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Niereninsuffizienz.

Heute sind in der Schweiz so viele Antidiabetika in zahlreichen Klassen auf dem Markt, dass es sogar für Spezialisten schwierig ist, die Übersicht zu behalten. Aus diesem Grund sind die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie (SGED) zur Therapie des Diabetes Typ 2 auch so aufgebaut, dass man versucht, von den Prioriäten und den Charakteristika resp. Wünschen des Patienten auszugehen. Vier klinische Fragen führen zur besten Therapieoption, welche das sind erfahren Sie in der Printausgabe PraxisDepesche 1. Die Bibliografie finden Sie hier.

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